Termine

Mehrere inhaltliche und mobilisierende Veranstaltungen werden sich mit dem WKR-Ball beschäftigen. Die genauen Orte, Tage und Uhrzeiten werden demnächst bekannt gegeben.


- Freitag, 23.01.09
Info- und Filmabend mit dem Bertolucci-Werk „1900″
Organisiert und veranstaltet von KuKuKA – Netzwerk für Kunst Kultur und Medien Alternativen (vielen Dank an dieser Stelle)

ab 19h offen
ab 20h Info und Disskusions Runde
ab 21h wird dann zum Thema passend; „1900″ gezeigt (beide Teile)

Handlung
Der über fünfstündige Film erzählt das Leben zweier, am selben Tag in der norditalienischen Region Emilia-Romagna geborener Knaben: dem Sohn eines reichen Gutsbesitzers (Alfredo, Robert de Niro) und eines Landarbeitersohns (Olmo, Gérard Depardieu) von 1900 bis 1945. Bei der Geburt ist beider Lebensziel bereits vorgegeben: Alfredo soll Offizier und Gutsherr werden, Olmo soll ihm wie schon sein Vater und Großvater dienen. Der Erste Weltkrieg, der erste Landarbeiterstreik Italiens sowie die Weltwirtschaftskrise führen aber bald zu großen Veränderungen. Olmo wird als Sozialist politisch aktiv, während Gutsbesitzer Alfredo ein Bohémien wird, der den Faschismus Mussolinis in Gestalt des Gutsverwalters Attila (Donald Sutherland) und seiner Geliebten Regina (Laura Betti) verachtet, ihn aber gewähren lässt. Zwischen beiden Männern agiert die enigmatische Ada (Dominique Sanda), die schließlich Alfredo heiratet, aber mit den politischen Zielen Olmos sympathisiert. Ada und Olmo müssen fliehen, während die Faschisten auf dem Gutshof ein KZ-ähnliches Regime errichten. Nach der Befreiung rettet der zurückgekehrte Olmo Alfredo vor der Verurteilung durch das Landarbeitertribunal. Die Rivalität zwischen den beiden Antipoden geht trotzdem weiter.

Kaleidoskop, Schönbrunnerstraße 91, 1050 Wien

- Mittwoch, 28.01.09, 20 Uhr
Mann, Männlicher, Neonazistisch… Rechte Männerbündelei und was dagegen (nicht) zu tun wäre

Ankündigungstext
Burschenschaften sind nicht nur sehr rechts, sondern vor allem auch sehr männlich. Die antifaschistische Kritik und der Widerstand setzen dennoch in der Regel und zuerst an der politischen Ausrichtung des Verbindungsunwesens an. Demgegenüber soll ausgehend von einer Kritik der paranoiden Bewusstseinsformen, welche Männer zu ihresgleichen sich gesellen lässt, der rechten Männerbündelei und ihrer zentralen Fetische („Ehre“, „Wehrbereitschaft“, „Volk“ usw.) nachvollziehbar gemacht werden, wie Korporierte ticken. Daran anknüpfend und vorm Hintergrund vergangener Kämpfe gegen Burschenschaften wollen wir schließlich die verschiedensten Praxisformen kritisieren und neue diskutieren.
que[e]r, Wipplingerstraße 23, 1010 Wien.

- Freitag, 30.01.2009.
Demonstration gegen den rechtsextremen WKR-Ball
17:00 Uhr, Europaplatz / Wien


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Vergangene Termine:

- Donnerstag, 22.01.09, 20 Uhr
Info-VA mit Filmchen und Vokü.

Ankündigungstext:
Am 30.01.09 findet nicht nur der Ball des Wiener Korporationsrings (WKR) statt, sondern auch die antifaschistische Gegendemo. Bei dieser Veranstaltung werden allgemeine filmische Beiträge über Burschenschaften gezeigt und es können auch letzte Informationen über die Vorbereitung der Demo eingeholt werden.
Inhaltliches über den WKR und seinen alljährlichen Ball kann unter http://nowkr.wordpress.com nachgelesen werden.

EKH, Wielandgasse 2-4, 1100 Wien.

- Mittwoch, 21.01.09, 19Uhr
Infoveranstaltung zum WKR-Ball in der Hofburg!

WKR 2009: Kein Grund zum Feiern!
21.01.2009, 19h, Schreyvogelsaal, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Infoveranstaltung mit anschließender Diksussion

Am 30. Jänner 2009 findet zum 56. Mal der traditionsreiche Ball des Wiener Korporations-Rings (WKR) in der Hofburg statt. Im WKR sind mehr als zwanzig „national-freiheitliche“ Korporationen aus dem deutschnationalen Lager organisiert und offen rechtsextreme Männerbünde wie die Olympia, die Teutonia, sowie die Cimbria – um nur einige zu nennen, beteiligt. Dass diese “revisionistischen” Verbindungen nach wie vor “salonfähig” sind, zeigt sich u.a. an dem jährlichen Ball des Wiener Korporationsrings (WKR), der in der Hofburg mitten in der Wiener Innenstadt ausgerichtet werden kann und 2008 von zahlreichen Prominenten und PolitikerInnen, zu denen beispielsweise auch fünf Rektoren österreichischer Universitäten zählten, unterstützt wurde. Bereits in der Vergangenheit zeigte sich immer wieder der fließende Übergang zwischen rechten Verbindungen und dem Neonazi-Spektrum. So ist auch der veranstaltete Ball mehr als heikel. Die rechte bis rechstextreme Zusammenkunft kann sich aber nur solange selbstsicher präsentieren, wie ihr kein organisierter Protest entgegen gesetzt wird und sich keine negativen Konsequenzen daraus ergeben. Darum ist es an der Zeit, ein lautes und deutliches Zeichen gegen den Rechts-Block aus FPÖ/BZÖ, studentischen Männerbünden und Neonazis zu setzen. Der WKR-Ball ist dafür ein passender Anlass.

Inititiert und unterstützt wurde und wird die Veranstaltung von der Bagru Thewi, der an dieser Stelle noch einmal gedankt sei.

- Samstag, 17.01.09, 20 Uhr
Info-VA, anschließend Antifa-Soli-Party

Ankündigungstext:
Am 30. Jänner 2009 findet zum 56. Mal der traditionsreiche Ball des Wiener Korporations-Rings (WKR) in der Hofburg statt. Im WKR sind mehr als zwanzig „national-freiheitliche“ Korporationen aus dem deutschnationalen Lager organisiert und offen rechtsextreme Männerbünde wie die Olympia, die Teutonia, sowie die Cimbria – um nur einige zu nennen, beteiligt. Bereits in der Vergangenheit zeigte sich immer wieder der fließende Übergang zwischen rechten Verbindungen und dem Neonazi-Spektrum. So ist auch der veranstaltete Ball mehr als heikel. Die rechte bis rechstextreme Zusammenkunft kann sich aber nur solange selbstsicher präsentieren, wie ihr kein organisierter Protest entgegen gesetzt wird und sich keine negativen Konsequenzen daraus ergeben. Darum ist es an der Zeit, ein lautes und deutliches Zeichen gegen den Rechts-Block aus FPÖ/BZÖ, studentischen Männerbünden und Neonazis zu setzen. Der WKR-Ball ist dafür ein passender Anlass.

i:da, Zwölfergasse 9, 1150 Wien.

- Donnerstag, 15.01.09, 19:30 Uhr
Mobilisierungs- und Informationsveranstaltung zum WKR in Linz

Am 30. Jänner 2009 findet zum 56. Mal der traditionsreiche Ball des Wiener Korporations-Rings (WKR) in der Hofburg statt. Im WKR sind mehr als zwanzig „national-freiheitliche“ Korporationen aus dem deutschnationalen Lager organisiert und offen rechtsextreme Männerbünde wie die Olympia, die Teutonia, sowie die Cimbria – um nur einige zu nennen, beteiligt. Bereits in der Vergangenheit zeigte sich immer wieder der fließende Übergang zwischen rechten Verbindungen und dem Neonazi-Spektrum. So ist auch der veranstaltete Ball mehr als heikel. Die rechte bis rechstextreme Zusammenkunft kann sich aber nur solange selbstsicher präsentieren, wie ihr kein organisierter Protest entgegen gesetzt wird und sich keine negativen Konsequenzen daraus ergeben. Darum ist es an der Zeit, ein lautes und deutliches Zeichen gegen den Rechts-Block aus FPÖ/BZÖ, studentischen Männerbünden und Neonazis zu setzen. Der WKR-Ball ist dafür ein passender Anlass.

Wie immer erwarten euch leckere vokü und Raum zu anschließender Diskussion.

KAPU
Kapuzinerstrasse 36, 4020 Linz


- Dienstag, 13.01.09, 20Uhr

DI:Day vs. WKR-Ball ‘09
Hintergründe zum rechten Burschiball und den jüngsten Entwicklungen der Schmissfressenszene

Ankündigungstext
Das extrem antisemitische, homophobe, rassistische und frauenfeindliche Weltbild des deutschnationalen Korporationswesens stellt wahrlich kein marginalisiertes gesellschaftliches Randphänomen dar. Bereits in der vergangenen Legislaturperiode waren 15 von 19 Nationalratsabgeordnete der FPÖ “Alte Herren” von Burschenschaften und es lässt sich auch sonst kaum ein namhafter Ideologe des österreichischen Neonazismus antreffen, der nicht dem korporierten Milieu entstammt. Dass diese „revisionistischen“ Verbindungen nach wie vor “salonfähig” sind, zeigt sich u.a. an dem jährlichen Ball des Wiener Korporationsrings (WKR), der in der Hofburg mitten in der Wiener Innenstadt ausgerichtet werden kann und 2008 von zahlreichen Prominenten und PolitikerInnen, zu denen beispielsweise auch fünf Rektoren österreichischer Universitäten zählten, unterstützt wurde. Deutschnationale Burschenschaften fungieren außerdem vor allem auch als Kaderstätte und Verbindungsglied zwischen legal organisiertem Rechtsextremismus und der militanten Neonaziszene. Diese Überschneidungen zeigten sich kürzlich u.a. an Hand mehrerer (gewaltätiger) Übergriffe (vermummter) Burschenschafter und anderen Neonazis auf Antifademos auf der Unirampe oder skandalträchtiger Bestellungen eines parlamentarischen Mitarbeiters des neu gewählten dritten Nationalratspräsidenten und Mitglied der rechtxextremen Burschenschaft Olympia! Martin Graf beim neonazistischen Aufruhrversand. Den Hintergründen und jüngeren Entwicklungen dieser Verstrickungen sowie den aktuellen Infos über die Proteste gegen den WKR-Ball widmet sich der Jänner DI:Day der AuA!

Di:Day, Wipplingerstraße 23, 1010 Wien

- Freitag, 03.01.09, 21Uhr
nowkr-Soli-Cocktailbar beim Konzert mit Rote Kapelle & Wasted Youth
EKH, Wielandgasse 2-4, 1100 Wien.

- Sonntag, 28.12.2008
WKR-Ball 2009: Kein Grund zum Feiern!
Infoabend zum rechtsextremen WKR-Ball.
Ballhaus, Südbahngürtel 24, 9020 Klagenfurt/ Celovec
>> Autonome Antifa Koroška/Kärnten

3 Kommentare

  1. [...] gibt es eine eigene Unterseite zu den Terminen im Vorfeld des WKR-Ball. Die Seite ist unter Termine zu finden. In den folgenden Tagen und Wochen werden hier die Terminankündigungen für inhaltlichen [...]

  2. [...] Die vollständige Terminseite findet ihr hier [...]

  3. [...] Die Gesamtübersicht findet ihr wie bisher unter Termine [...]


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